REPERTOIRE

Meine Vorliebe beim Singen gilt seit jeher dem Lied und Oratorium. Die szenischen Aufführungen, die ich in jungen Jahren mitgestaltet habe, haben mir viel Spaß gemacht, aber als Berufsweg kam die Opernwelt für mich nie in Frage, weil ich meine Geburtsstadt Hamburg nie verlassen wollte (und weil mir die emotionalen Verwicklungen auf und hinter der Bühne, die oft ins Private überschlagen, zu kompliziert sind).
Außerdem war es mir wichtig, intensiv für meine wunderbaren Kinder da zu sein und das ließ sich am besten mit der Kombination aus Konzertgesang und Unterricht realisieren, da der größte Teil meiner Arbeit zu Hause stattfindet.
Viele Jahre habe ich gesucht, um die Wärme, Größe und Klarheit zu finden, die ich für mein Repertoire im Bereich der Kirchenmusik und des Kunstliedes brauche. Meine Möglichkeiten und Grenzen kenne ich besser denn je.
In den letzten Jahren haben sich neue Türen geöffnet. So gestalte ich eigene Projekte, in denen Texte und Inhalte im Vordergrund stehen, wie das Brecht-Eisler-Programm „An die Nachgeborenen“, den Liederzyklus „Die Dreizehn Monate“ von Wolfgang Andreas Schultz nach Gedichten von Erich Kästner, oder ein Programm mit (eigenen) Texten und Musik zum Totensonntag.