CDs
“Himmel und Erde” (2025)
Lieder von Dimitri Terzakis und Hildegard von Bingen
Der griechische Komponist Dimitri Terzakis (geb. 1938) schrieb seine „Lieder ohne Worte“ in den 1990er Jahren. Es sind poetische oder auch dramatische emotionale a-capella-Miniaturen: „Kleine Monodramen, in denen die jeweilige durch den Titel angedeutete Situation ohne Text nur mit Hilfe einer Melodie und der Rhythmik zum Ausdruck kommt. Anstelle eines Textes sollen frei gewählte Vokale und Konsonanten verwendet werden“ (D.T.). Verwendet werden auch minimale Tonhöhenveränderungen, wie in der orientalischer Musik.
Julia Barthe kombiniert diese Lieder mit Gesängen von Hildegard von Bingen (1098-1179).
Zwischen den Terzakis-Gesängen und den ebenfalls unbegleiteten Hildegardliedern liegen mehr als 800 Jahre. Die teils sehr weltlichen Inhalte der „Lieder ohne Worte“ bilden einen spannenden Kontrast zu den religiösen, aber auch symbolischen Texten von Hildegard.
Ergänzt und verbunden werden die Melodien durch Gedichte und Texte von Hugo Ball, Elias Canetti, Ian McEwan und anderen Dichtern.
Erich Kästner – “Die 13 Monate” (2021)
Kästner – kongenial vertont
Auf dieser CD präsentieren Julia Barthe, Gesang, und Henning Lucius, Klavier, die Ersteinspielung von drei Liederzyklen des Komponisten Wolfgang-Andreas Schultz. In seinen Werken versöhnt er Tradition und Moderne in einer eigenen musikalischen Sprache.
Das Hauptwerk der CD ist eine wunderbare Vertonung der bekannten und beliebten Gedichte „Die dreizehn Monate“ von Erich Kästner.
Ergänzt wird das Programm durch den Liederzyklus „Vom Sterben der Natur“, welcher das Thema „Grünende Wiesen“ („Verdi prati“) aus der Oper Alcina von Georg Friedrich Händel textlich und musikalisch variiert, und drei Volkslieder aus der Oper „Sturmnacht“.
Inhaltlich schlagen die Lieder einen Bogen von den Naturbeschreibungen der Jahreszeiten in den „Dreizehn Monaten“ über die zunehmende Naturzerstörung in den Händel-Variationen bis zur alles vernichtenden Sturmflut im ersten der „Sturmnacht“-Lieder.
„Dies ist ein Lied für Dich allein“ (2011)
Es gibt viele Kompositionen, vor allem Lieder, die ich in meinem langen Sängerleben immer wieder neu erarbeitet und aufgeführt habe. Ich habe eine Reihe von CDs mit den mir wichtigsten Liedern produziert, die bei mir erhältlich sind.
2011 habe ich zusammen mit Matthias Veit, Klavier, folgende Liederzyklen aufgenommen:
Wagner – Wesendonck – Lieder
Webern – Lieder op.3
Wolf – Mignon-Lieder
Schönberg – Lieder op. 2
Berg – 7 Frühe Lieder
“Ich kann wohl manchmal singen” (2010)
Liederzyklen von Robert Schumann
Frauenliebe und -leben op. 42
Gedichte der Maria Stuart op. 135
Eichendorff – Liederkreis op.39
“Frauenliebe und -leben” von Adelbert Chamisso erzählt sozusagen “meine Geschichte”: Schwärmerei, Verliebtheit, Verlobung, Hochzeit, Schwangerschaft, Geburt des ersten Kindes und dann der frühe Tod des Ehemannes.
Diese Lieder konnte ich viele Jahre lang nicht singen, aber 12 Jahre nach dem Tod meines Mannes hatte ich dann doch das Bedürfnis, mich wieder damit zu befassen.
Die Kombination mit den Gedichten der Maria Stuart und dem Eichendorff-Liederkreis ist für mich nach wie vor sehr berührend. Erst Jahre nach der Aufnahme wurde mir bewusst, wie wundersam sich diese Gedichte mit den Texten von Chamisso verbinden. Daraus sind wiederum in jahrelanger Auseinandersetzung eine Reihe von Texten entstanden. Ein paar Beispiele sind auf meiner Text-Seite zu lesen:
„Chansons d’amour“ (2003)
Liebeslieder für Sopran und Harfe mit Isabel Moreton, Harfe
Seit vielen Jahren treten Isabel Moreton und ich zusammen auf und haben die schönsten Kompositionen unseres Repertoires auf dieser CD zusammengestellt. Auch nach vielen Jahren ist diese meine heimliche Lieblings-CD, vor allem weil ich jedes Mal so bezaubert bin von Isabels wunderbarem Harfenspiel.
David Watkins – English Folksongs
W.A. Mozart – Lieder
Alt-Italienische Arien von G.B. Pergolesi, G. Caccini, A. Scarlatti u.a.
Gabiel Fauré – Lieder
Marcel Tournier – La Lettre du Jardinier
Claude Debussy – Lieder
Außerdem erhältlich:
„Con voce festiva“ – Hochzeitsmusik
Kompositionen für Sopran, Trompete, Oboe und Orgel (1999)
von G.F. Händel, A. Scarlatti u.a.
mit Michael Ohnimus, Trompete, Christian Specht, Oboe und Uwe Bestert, Orgel
Eine ältere Aufnahme, die haben Michael und ich geplant, um Hochzeitspaare bei der Auswahl ihrer Musikstücke zu unterstützen. Ich habe damals für den Oboisten geschwärmt, daher ist der auch dabei. Eigentlich hätte ich wohl nur ein paar Ave Marias singen sollen ;-)